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Dolno¶l±ska WK
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Nadzór nad Ochotniczymi Hufcami Pracy sprawuje Minister Rodziny, Pracy i Polityki Spo³ecznej

 

 

Die Freiwilligen Arbeitsgruppen - Ochotnicze Hufce Pracy (OHP)




Die Freiwilligen Arbeitsgruppen sind gemäß des Gesetzes über Färderung der Beschäftigung und Arbeitsmarktinstitutionen - eine Institution des Arbeitmarktes. OHP ist eine staatliche vom zuständigen Arbeitsminister überwachte Einrichtung, die staatliche Aufgaben im Bereich der Beschäftigung und der Gegenwirkung der Marginalisierung und sozialen Ausgrenzung der Jugendlichen bis zum 15. und Arbeitslosen bis zum 25. Lebensjahr, auch im Bereich ihrer Bildung und Erziehung erfüllt. Das Hauptziel der OHP besteht darin, den Jugendlichen die günstigen Bedingungen zur richtigen Sozial- und Berufsentwicklung zu schaffen. Dies wird durch den Aufbau eines Hilfssystems für sozialschwache Gruppen, durch das Organisieren und Färdern von verschiedenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut, der Arbeitslosigkeit und sozialen Pathologien realisiert.
Zu den wichtigsten Rechtsakten, die den OHP vom Gesetzgeber auferlegte Aufgaben bestimmen, gehären:

Gesetz über Färderung der Beschäftigung und Arbeitsmarktinstitutionen vom 20. April 2004 (Gesetzblatt 2004 Nr. 99, Pos. 1001) kraft dessen den Freiwilligen Arbeitsgruppen der Status der Arbeitsmarktinstitution zugesprochen wurde, wodurch sie neben staatlichen Behärden zu der zweiten Einrichtung, die im Gesetz festgelegten Aufgaben erfüllt, wurden.
Gesetz über das Bildungssystem vom 7. September 1991 (Gesetzblatt 1996 r. Nr. 67 Pos. 329
der Einheitstext mit weiteren Änderungen), durch das die Aufgaben von OHP im Bereich der Bildung und Erziehung der Jugend bestimmt wurden.
Verordnung des Wirtschafts- und Arbeitsministers vom 30. Dezember 2004 über genaue Aufgaben und Struktur der Freiwilligen Arbeitsgruppen (Gesetzblatt 2005 r. Nr. 6 Pos. 41).

BILDUNG UND ERZIEHUNG

OHP sichern ihren Teilnehmern Bedingungen der Allgemein- und Berufsbildung, der Erhähung Allgemein- und Berufsqualifikationen oder der beruflichen Umschulung. Sie bearbeiten und setzen Vorbeugungs-, Erziehungs- und Resozialisierungsprogramme und für Demoralisation und Kriminalität gefährdete Jugendlichen, auch komplexe Fürsorge- und Erziehngsmaßnahmen ein. OHP befassen sich hauptsächlich mit Jugendlichen aus dem Arbeitslosenmilieu, aus erziehungsschwachen Familien, die durch den Ausbildungsabbruch gefährdet sind - jährlich sind es ca. 32 Tsd. Personen, die in Bildungs- und Erziehungszentren leben; insgesamt in ca. 400 OHP-Einrichtungen. Die einkommensschwächsten Jugendlichen bekommen kostenfreie Plätze in Internaten sowie ganztägige Verpflegung. Bei den OHP eingestellte Lehrkräfte arbeiten mit lokalen spezialistischen Institutionen und Verbänden, die sich mit der Jugendproblematik befassen u.a. mit der Polizei, mit psychologischen und pedagogischen Beratungsstellen sowie mit Suchberatungsstellen usw. Die Jugendlichen bilden sich in 62 Berufen aus und die Effektivität der Berufsbildung ist sehr hoch. Die Berufsvorbereitung der Jugendlichen erfolgt in Form der Berufslehre oder des Anlernens in die konkrete Arbeit. Die Berufslehre bereitet die Jugendlichen zur Arbeit als Facharbeiter oder Gesellen und umfasst praktische Lehre des Berufs bei einem Arbeitsgeber sowie schulische theoretische Weiterbildung. Die Berufslehre dauert nicht kürzer als 24 und nicht länger als 36 Monate und endet mit einer Abschlussprüfung zum Facharbeiter bei dem Arbeitsgebern oder mit einer Gesellenprüfung vor einem Prüfungsausschuss entsprechender Handwerkerkammer. Auch das Anlernen in die Arbeit endet mit einer Prüfung und dauert hächstens 22 Monate. Jedes Jahr veranstalltet OHP unter dem Motto "Fit im Beruf" einen gesamtpolnischen Wettbewerb, der den Auszubildenden und ihren Lehrkräften ermäglicht, die Berufsvorbereitung derjenigen, die ihren Bildungszyklus abschliessen, zu prüfen. OHP realisierten die im Landesprogramm zur Vorbeugung von sozialer Ausgrenzung, Kirminalität unter Kindern und Jugendlichen enthaltenen Aufgaben u.a das Projekt "Der sichere Pfad", an dem ca. 22 Tsd. junge Leute teilnehmen. In seinem Rahmen existieren, in die lokale Gemeinschaft eingebunden, Tagesstätten, Sozial- und Kriseninterventionen. Die im Rahmen dieses Programms realiserten Aktivitäten steigern soziale Aktivität der Jugendlichen, unterstüzen ihre Selbständigkeit und arbeitsmarktorientierte Berufsbildung. Seit dem Schuljahr 2001/2002 führen die Freiwilligen Arbeitsgruppen in der Zusammenarbeit mit der Maria Curie-Sk³odowska Universität in Lublin das Programm der sozialen Aktivierung der Jugendlichen durch. Sein Hauptziel besteht in der Entwicklung der jugendlichen Selbstverwaltung. Im Jahr 2007 wurde in das Programm der sozialen Aktivierung der Jugendlichen ein Bildungsmodul aufgenommen, das früher einen Teil des von OHP seit dem Jahr 2003 realisierten Programms "Chance 13-18" bildete. Das Programm der sozialen Aktivierung ist in den nationalen Maßnahmenplan für Beschäftigung eingetragen. Alljährlich finden das gesematpolnische OHP-Jugendkunstfestival sowie viele andere Kultur-, Sport-, Tourist- und Landeskundeveranstaltungen statt wie z.B. der Gesamtpolnische Foto- und Kunstwettbewerb, der OHP-Jugendsportwettbewerb, die OHP-Fussbalmeisterschaften, das Mädchen-Volleyball Hallenturnier oder die Gesamtpolnische Segelregatta um die Kompasrose des OHP-Haupt-kommandanten. Seit vielen Jahren ist im Erziehungssystem der OHP die Gesellchaftslehre der Kirche präsent. Erzieher und Betreuer von Jugendgruppen berufen sich in ihrer Arbeit auf christliche Ethik und polnische Tradition, die verschiedene Sozial- und Kulturmilieus zusammenbrachten. Im September 1999 übertrug Kardinal Józef Glemp die Seelsorge um OHP dem Bischof Antoni D³ugosz aus Czêstochowa. Im Jahr 2006 wurde zum OHP-Seelenhirt der Prälat Jaros³aw Sroka aus Czêstochowa ernannt. Jährlich seit 15 Jahren finden, gesamtpolnische Pilgerfahrten der Lehrkräften und der OHP-Jugend nach Jasna Góra und Licheñ statt. Gemeinsam mir Seelensorgern werden verschiedene andere Veranstaltungen wie z.B Pilgerfahrten zum Grab des Papstes Johannes Paul des II, Rekollektionen, Weihnachtstreffen, Wettbewerbe um die schänste Weihnachtskarte, Literatur und Gesangwettbewerbe organisiert.

ARBEITSVERMITTLUNG, BERUFSBERATUNG, BERUFSAUSKUNFT, SCHULUNGEN

OHP realisieren Grunddienstleistungen des Arbeitsmarktes: Arbeitsvermittlung, Schulungen, Berufsberatung und -auskunft. Das Angebot wird an junge Leute bis zum 25. Lebensjahr gerichtet - an Absolventen der Sekundär- und Hochschulen. An ausgebildete oder über bestimmte Qualifikationen verfügende Jugend, die jedoch arbeitslos bleibt oder durch die Arbeitslosigkeit gefährdet ist. Die Dienstleistung der Arbeitsvermittlung richtet sich außerdem an Schüler der Oberschulen und Studenten, die Arbeit finden und Berufserfahrungen sammeln wollen. Auch an diejenigen von ihnen, die ihre materielle Situation durch Freizeit- bzw. Ferienjobs verbessern wollen.

Die Arbeitsvermittlung wird von den OHP durch ihre Arbeitsbüros betrieben, an die sich jedes Jahr ca. 170 Tsd. Jugendliche wenden, wobei 130. Tsd. davon eine Arbeit aufnehmen. Die Arbeitsbüros suchen und sammeln Stellenangebote (dauerhafte oder kurzfristige Beschäftigung), führen Arbeitslosenregister, legen Datenbanken über gesuchte Berufe an, fungieren als Berufsberatungsstellen, schicken zu Berufs- oder Umschulungskursen.

Andere Einrichtungen, die auf dem Gebiet der Berufsberatung und Berufsorientierung tätig sind:

Arbeitsklubs, hier werden unter Mitwirkung von Spezialisten - Soziologen, Psychologen, Pedagogen
Workshops "Arbeitssuche" organisiert, wird aber auch individuelle Beratung geboten. Durch ihre Aktivitäten schützen die Arbeitsklubs die Psyche junger Arbeitsloser, stärken ihre Selbstsicherheit und vorbeugen dem intellektuellen Abstieg. Jedes Jahr nehmen ca 220 Tsd. junge Lute diese Leistungen in Anspruch;
Mobile Berufsauskunftstellen (49). Sie organisieren Gruppenkurse, bieten aber auch individuelle Beratung in Berufsfragen. Sie wenden sich hauptsächlich an Personen aus Kleinstädten und Landgemeinden. Jede der Stellen verfügt über einen Minibus, entsprechende technische Ausrüstung und eine Bibliothek;
Karrierezentren für Jugendliche (23) bieten Unterstützung bei wichtigen beruflichen Entscheidugen, insbesondere unter Berücksichtigung der Eigeninitiative und Selbstbeschäftigung; im Jahr 2007 - in der Zusammenarbeit mit lokalen Partner werden 8 MCK (Karrierezentren für Jugendliche) entstehen;
Berufsbildungsstellen organisieren für Arbeitslose Schulungen und Berufskurse zur Erhähung der fachlichen Kompetenz bzw. Umschulungskurse in Berufen, die auf dem lokalen Arbeitsmarkt gesucht werden;
Centrale Methodikstelle/OHP-Berufsauskunft in Warschau - koordiniert und führt methodische Tätigkeit im Bereich der Berufsberatung und Berufsauskunft.

Die Freiwilligen Arbeitsgruppen unterstützen Berufsberater aus Schulen-Karrierezentren und stellen ihnen ihre methodischen Hilfsmittel zur Verfügung. Diese Tätigkeit wird im Rahmen der Projektplatform "OHP für Schulen" geführt.

Die Projektplatform "OHP für Schulen" umfasst:

Das Internetportal (www.ohpdlaszkoly.pl ), besteht aus dem Informationsteil für Jugendliche und OHP- und SzOK-Berater sowie dem Schulungsteil - auch für OHP- und SzOK-Berater (e-learning - Kurse);
Veranstalten von Bildungsmessen und -bärsen, sowie von Workshops für Jugendliche und Berufsberater, methodische und technische Unterstützung, gemeinsame Programme und Aktionen zur Promotion der Berufsberatung;
zyklische woiwodschaftliche und gesamtpolnische Treffen von Berufsberatern und Mitarbeitern der Schulen-Karrierezentren, Konferenzen, Seminarien.

Im Jahr 2007 realisieren die Freiwilligen Arbeitsgruppen im Rahmen des Landplanes für Beschäftigung folgende Programme zur beruflichen Aktivierung von jungen Menschen: das Programm der sozialen Aktivierung der OHP-Jugend, "Start in die Selbständigkeit" (Schulungen zu Themen wie: Ausübung einer selbständigen Tätigkeit, Karriereplanung, aktiv auf Arbeitssuche), "Pläne gedeihen Karriere" (Unterstützung für Landjugend), "Der Weg zur Karriere" (Schulungen und Berufskurse während der Sommerferien).

EUROPÄISCHER SOZIALFONDS

Seit dem Polens EU-Beitritt realisieren OHP - als eine der ersten polnischen Institutionen - aus den ESF-Mitteln mitfinanzierte Projekte - im Rahmen des Sektoroperationsprogramm Entwickung von Humanresourcen. In Jahren 2007-2013 laut des Operationsprogramms Humanresourcen bleibt OHP der Hauptprojektgeber im Bereich von Dienstleistungen für durch Marginalierung und soziale Ausgrenzung gefährdeten Jugendlichen. Das Hauptprojekt von OHP, das aus den EFS-Mitteln mitfinanziert wird, ist "Dein Wissen - Dein Erfolg" realisiert im Rahmen der Tätigkeit 1.5 Schema b) "Unterstützung der von sozialen Ausgrenzung gefährdeten Jugend" des Sektoroperationsprogramm Entwicklung von Humanresourcen 2004-2006. Zu seinen wichtigsten Zielen gehären: soziale und berufliche Aktivierung der von sozialen Ausgrenzung gefährdeten Jugend, insbesondere durch Weiterbildung und Erlernen eines Berufs. Insgesamt nahmen an drei Editionen des Programms 20 Tsd. Personen teil. Die ersten zwei Editionen - mit Gesamtwert von über 50 Mio. PLN - wurden in Jahren 2004-2005 realisiert, und ca. 11 Tsd. Personen zwischen 15 und 24 Lebensjahr nahmen daran teil. In der III. Edition "Bildung - Wissen - Arbeit", die vom April 2006 bis zum April 2007 realisiert wird, nehmen 8 Tsd. Personen zwischen 15 und 24 Lebensjahr teil. Das Gesamtwert des Projekts beläuft sich auf 39 Mio. PLN Davon 33,5 Mio. PLN wird aus den ESF - Mitteln mitfinanziert. Die Jugend nimmt an Berufsschulungen, Workshops über aktive Arbeitssuche, psychologischen und terapeutischen Trainings, Sprach- und Computerkursen teil. Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2007 realisieren OHP ein "Individuelles Karierreprojekt - Portfolio für Jugend", das sich als Ziel setzt, komplexe Standarde von Dienstleistungen im Bereich der Berufsberatung zu erarbeiten. Seit Januar 2007 bis Ende Februar 2008 läuft das Projekt "18-24 - Zeit für Selbständigkeit" für Personen zwischen 18 und 24 Lebensjahr, die keine Ausbildungs an Säkunder- oder Hochschulen fortsetzen. Die Aktivitäten konzentrieren sich insbesondere auf Berufsschulungen und Sprachkursen, die den Jungen Menschen den Start ins Berufsleben erleichtern sollen.

Im Rahmen der Eu-Initiative EQUAL wird seit 2005 das Projekt "Der Neue Weg für ehemalige Strafgefangene". Die OHP-Hauptkommandantur ist bei diesem Projekt ein Partner und die Koordination des Projektes liegt auf der Seite der Zentralen Gefängnisverwaltung. Das Projekt wird in 13 JVA in 11 Woiwodschaften realisiert und die in seinen Rahmen geführte Aktivitäten tragen zur Adaptation der ehemaligen Strafgefangenen bei. Die Strafgefangenen bekommen terapeutische, soziale und pädagogiche Unterstützung. Das Projekt wird unter Mitwirkung von Partnern aus Frankreich, Italien, Spanien, Estland und Finnland realisiert. Über ein Jahr lang (vom Oktober 2005 bis zum Dezember 2006 ) wurde - im Rahmen der Tätigkeit 1.1 Schema b) des Sektoroperatonsprogamms entwicklung von Humanresourcen - mitfinanziert aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds das Projekt "Anpassung der Qualifikationen von OHP-Mitarbeiter an EU-Standarde" durchgeführt. Es wurden 1088 OHP-Mitarbeiter geschult. Die bedeutende Erhähung ihrer Qulifikationen trug zur Entwicklung und Modernisierung von OHP als einer der Institutionen des Arbeitmarktes.

Unabhängig von Projekten, die auf der zentralen Ebene von der OHP-Hauptkommandantur eingeführt werden, führten viele lokale OHP- Stellen seit 2005 verschiedene Projekte im Rahmen des Sektoroperationsprogramm Entwicklung der Humanresourcen (Tätigkeiten 1.1, 1.5, 1.6) sowie Priorität II des Integrierten Operationsprogramms der regionellen Entwicklung (Tätigkeiten 2.1, 2.4, 2.5). Die Projekte wurden sowohl für Junge Leute als auch OHP-Mitarbeiter realisiert. Insgesamt wurden 15 Projekte für 1500 Personen für den Gesamtbetrag von 6 Mio. PLN durchgeführt. Im März 2007 endet das zweijährige Programm "Immer auf dem richtigen Kurs" (Always on the Right Track) realisiert im Rahmen des EU-Programms, "Leonardo da Vinci". Realisiert durch die OHP-Hauptkommandantur gemeinsam mit ihren Partnern: Universität Klagenfurt - Jobservice aus …sterreich, Albatros & Deltha Consulting S.L. aus Spanien, ALAJI aus Frankreich und aus Polen - Zentrum der Offenen und Multimedialen Bildung der Warschauer Universität sowie Instituts für Exploatationstechnologie in Radom. Es wurde erreicht: Gründung des multimedialen Workshopzentrum in Form einer e-lerning Platform für Berufsberater (www.ohp-righttrack.org ), Verbesserung der Berufsberatungsqualität, Verbreitung der Berufsberatung. In den letzten Jahren bearbeiteten und realisierten die Freiwilligen Arbeitsgruppen viele Programme u.a das schon erwähnte Projekt. "Dein Wissen - Dein Erfolg" (mitfinanziert aus dem Europäischen Sozialfond) "Chance13-18. Bildung - Arbeit - Erziehung" (Entwicklung eines lokalen Unterstützungssystems für die Jugendlichen, die durch Marginalisierung gefährdet sind), die OHP-Agenda (Maßnahmen zur Bekämpfung von Marginalisierungs - und usgrenzungserscheinungen), Agrostart (berufliche Aktivierung der Landjugend, Färderung von Eigeninitiative), Eurostart (OHP-Programmaktivitäten - Europäische Bildung und Erziehung der Jugend).

INTERNATIONALER JUGENDAUSTAUSCH

Die OHP-Tätigkeit wird sowohl aus den EU-Mitteln wie auch durch das Ministerium für Nationale Bildung finanziert, durch das Programm "Jugend" und das Deutsch-Polnisches Jugendwerk. Im Rahmen des Programms "Jugend" wurde auch eine Reihe von Jugendtreffen finanziert - im Jahr 2006 realisierten die OHP-Einrichtungen 69 Projekte für 1217 Personen Die zusammenarbeit im Rahmen des Programms "Jugend" sowie des Deutsch-Polnischen Jugendwerks wird im Jahr 2007 von 15 OHP-Organisation-seinheiten geführt.

Die Programme werden in Form von Sozial-, Kultur- und Bildungsaktivitäten sowie Berufspraktiken realisiert. Sie ermäglichen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern einen direkten Kontakt, tragen zur Abschaffung von Kultur- und Sprachbarrieren zur Überwindung von Klischees bei. Sie bilden eine ausgezeichnete Mäglichkeit andere Länder und Kulturen kennen zu lernen, aber auch ihr eigenes Land darzustellen.

Die OHP-Hauptkommandantur koordiniert und überwacht die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern knpft Kontakte an, übernimmt Verhandlungen, unterstützt bei der Programm- und Antragsvorbereitung. Sie leistet Hilfe bei der Gewinnung der EU-Mittel. Mit der direkten Arbeit vor Ort befassen sich Woiwodschaftskommandanturen und OHP-Bildungs- und Erziehungszentren.

OHP arbeiten mit dem Internationalen Bund (IB) zusammen, mit dem sie im Jahr 1994 eine Vereinbarung über Zusammenarbeit bei der Integration der polnichen und deutschen Jugend, vor allem aus dem sozialschwachen Famillien schlossen. Die Tätigkeit des IB ähnelt den Grundaufgaben der Freiwilligen Arbeitsgruppen.

Seit dem 1. Januar 2007 aufgrund der Entscheidung des Ministeriums für Arbeit und Sozialpolitik vom 20. November 2006 übernahm die OHP-Hauptkommandantur die Aufgaben, die aus bilateralen Vereinbarungen über gegenseitige Beschäftigung von Bürgern resultieren. Polen unterschrieb bilaterale Verträge mit 13 Ländern, derer Bürger kurzfristig (Saisonarbeit) oder als Praktikanten beschäftigt werden kännen.

Zu den Aufgaben der OHP gehärt die Refundierung von Gehältern der jugendlicher Arbeitnehmer aus dem Arbeitsfond. Seit dem 1. September 2004 ist OHP die einzige Institution auf dem Arbeitsmarkt, die Anträge auf Refundierung entgegennimmt. OHP-Einrichtungen, die diese Aufgaben zu erfüllen haben, sind: OHP-Woiwodschaftskommandanturen sowie Edukations- und Arbeitszentren der Jugend. Im Jahr 2006 wurden Gehälter von über 120 Tsd. jugendliche Mitarbeiter, die von ca. 39 Tsd. Arbeitsgeber beschäftigt werden, refundiert.

 

Wszelkie prawa zastrze¿one Dolno¶l±ska Wojewódzka Komenda OHP Wroc³aw 2007